Partner(m) ist bi, wie einbauen? (Bi-Gruppen)

Allegra, Montag, 23. August 2010, 00:07 (vor 2645 Tagen) @ curt

Ich schließe mich Curts Meinung an. Es bringt doch nichts, nur die Bedürfnisse des anderen zu sehen (wozu wir Frauen ja leider neigen) und sich selbst hinten an zu stellen. Wenn Du es selbst als bereichernd empfindest, dass Dein Freund bisexuell ist, dann ist das Ok. Es gibt aber auch viele Frauen, die lassen sich nur deshalb auf diese Art "Gestaltungsmöglichkeiten" ein, weil sie ihren Partner nicht verlieren möchten - wobei ich mich immer Frage: Haben Sie ihn nicht ohnehin schon im Moment des Outings verloren?

Auch denke ich nicht, dass man Sexualität so einfach mit Äpfel und Bananen vergleichen kann. Doch wenn das so einfach wäre: Was wäre denn dabei, seinem Partner zuliebe sein Leben lang (oder während der Beziehung) z.B. auf Bananen zu verzichten? Wäre das tatsächlich ein so großer Verlust, oder nicht auch ein Liebesbeweis? Aber ok, das mag vielleicht nicht zur heutigen Laissez-Faire-Haltung von "ich probiere alles aus, hauptsache mir geht es gut" passen... Mag altmodisch klingen, aber die meisten Beziehungen werden in dem stillen Einvernehmen geschlossen, dass sie monogam ablaufen sollen. Egal ob bi oder hetero, Sex außerhalb der Beziehung ist demnach Betrug!

Mag auch sein, dass es extrem tolerante Menschen gibt, doch meistens sind sie nur solange tolerant, wie sie selbst einen Vorteil bzw. Lustgewinn davon haben, was im Fall eines heterosexuellen Partners schwer der Fall sein dürfte. Perfekt wäre es dagegen, wenn beide Partner bisexuell sind und ihre "Beziehungsexperimente" auf dieser Ebene forsetzen. Zwischen einem Bisexuellen und einem Heterosexuellen muss es aber zwangsläufig irgendwann zu Missstimmungen kommen, außer die hetero Frau/der Mann steht auf Sex zu Dritt.


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